Dämmen mit Stroh:
natürlich, nachhaltig und leistungsstark
Eine Strohdämmung ist eine besonders umweltfreundliche und nachhaltige Möglichkeit, Gebäude effizient zu dämmen. Stroh wird bereits seit Jahrhunderten als Dämmstoff eingesetzt – früher vor allem in Form von Strohballen, heute auch als moderner Einblasdämmstoff aus Weizenstroh.
Ein nachwachsender Rohstoff mit positiver Klimabilanz
Stroh besteht aus trockenen, verholzten Pflanzenhalmen und ist ein Nebenprodukt der Landwirtschaft, das in großen Mengen verfügbar ist. Als nachwachsender Naturstoff verbraucht Weizenstroh keine knappen Ressourcen und bindet während des Wachstums CO₂, was aktiv zur Reduktion von Treibhausgasen beiträgt.
Die Herstellung von Strohdämmstoffen erfolgt zudem energiearm, wodurch Stroh einen besonders kleinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt.
Gesundes Raumklima und hohe Sicherheit
Weizenstroh ist diffusionsoffen und reguliert auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit im Gebäude. Das sorgt für ein angenehmes Raumklima und reduziert das Risiko von Schimmelbildung deutlich. Entgegen häufiger Erwartungen bietet verdichtetes Stroh außerdem einen sehr guten Brandschutz: Durch den geringen Sauerstoffanteil im Material ist es nur schwer entflammbar. Zusätzlich überzeugt Strohdämmung durch gute Schallschutzeigenschaften.
Effiziente Einblasdämmung mit Weizenstroh
Als Einblasdämmstoff wird fein aufbereitetes Weizenstroh mithilfe spezieller Maschinen gleichmäßig in die Hohlräume von Dächern, Wänden und Decken eingebracht. Das Material verteilt sich dicht und verschließt alle Spalten und Zwischenräume lückenlos. So entsteht eine flexible, ressourcenschonende und dauerhaft wirksame Dämmung für energieeffizientes Bauen und Sanieren.
Vorteile einer Strohdämmung auf einen Blick
- Nutzung eines nachwachsenden, besonders nachhaltigen Rohstoffs
- Energiearme Herstellung und sehr gute CO₂-Bilanz
- Sehr gute Dämmwerte
- Diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend
- Guter Schall- und Brandschutz
- Fördert ein gesundes Raumklima